20. August 2008

Austen: „Diaspora breitet sich aus“

2008-08-20_austen

      Generalsekretär des Bonifatiuswerkes besucht Bischof Zdarsa / Festgottesdienst 2009 in Görlitz Görlitz (eco). Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Msgr. Georg Austen, hat am Montag (18. August) Görlitz besucht. Mit Bischof Dr. Konrad Zdarsa besprach er auch Planungen für Feierlichkeiten im kommenden Jahr. Der neue Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, Msgr. Georg Austen, und der Präsident des Bonifatiuswerkes, Georg Freiherr von und zu Brenken, haben am Montag das Bistum Görlitz besucht. In einem Gespräch mit Bischof Dr. Konrad Zdarsa ging es um die Zusammenarbeit des Bonfatiuswerkes mit dem Bistum Görlitz und dem diözesanen Bonifatiuswerk. Zugleich wurden auch die Planungen für den Festgottesdienst anlässlich des 160-jährigens Bestehens des Bonifatiuswerkes im kommenden Jahr besprochen. Der Festgottesdienst im November 2009 soll in der Görlitzer Kathedrale St. Jakobus stattfinden und bundesweit im Fernsehen übertragen werden. Bonifatiuswerk-Präsident Georg Freiherr von und zu Brenken, Bischof Konrad Zdarsa und Generalsekretär Msgr. Georg Austen (v.l.n.r.) im Gespräch beim Besuch der Kathedrale St. Jakobus             Austen sagte bei seinem Besuch in Görlitz, die Katholiken im Osten Deutschlands die zum Teil in einer „extremen Diaspora“ lebten, hätten lange und gute Erfahrungen mit dem Bonifatiuswerk gemacht.  Er nehme allerdings wahr, dass sich auch in den eigentlich überwiegend katholischen Gebieten Deutschlands eine Diaspora ausbreite. „Das ist weniger die konfessionelle Diaspora, sondern eine Glaubensdiaspora,“ sagte Austen. Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes sagte, dass es auch dort Unterstützung brauche, damit Glaube gelebt werden könne. Zugleich betonte er die Wichtigkeit des missionarischen Wirkens des Bonifatiuswerkes. Allein mit Zuschüssen zu Neubauten seien die Aufgaben des Hilfswerkes nicht zu erfüllen. Der Besuch war teil einer mehrtägigen Informationsreise, bei der Austen und von und zu Brenken zuvor die Bistümer Freiburg, Augsburg, Bamberg und Dresden-Meißen besucht hatten.

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